Knapp 20.000 Euro konnten Unbekannte bei einem arglosen Mühlviertler (64) erbeuten, der auf einer Verkaufsplattform im Internet einen Geländewagen kaufen wollte. Das Geschäft wurde per Mail abgewickelt, das gewünschte Fahrzeug bekam der Mann nie geliefert.
Der 64-Jährige hatte kürzlich auf einer gefakten Anzeigeplattform, die vermeintlich von Sixt Car Sales betrieben wurde, einen SUV-Geländewagen der Marke Ford entdeckt. Per Mail bekundete der Mann sein Interesse. Auf die gleiche Weise informierte er sich über Details zum Wagen und dessen Zustand. Auch den Kaufvertrag wickelte er per Mail ab. Der Kontaktmann des potenziellen Käufers nannte sich Andre Schneider – ein Name, der ebenfalls falsch war.
Ähnliche Fälle in Deutschland
Der vertrauensselige Mühlviertler überwies die geforderte Summe in Höhe von 20.000 Euro per SEPA-Überweisung. Das angepriesene Auto bekam er jedoch nie geliefert.
Als sich der 64-Jährige bei Sixt Car Sales beschwerte, erfuhr er, dass er offenbar Betrügern aufgesessen war. Auch in Deutschland soll es bereits derartige Fälle gegeben haben. Das Opfer erstattete Strafanzeige. Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Betrugs – vorerst aber gegen Unbekannt.
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