Grobe Unsportlichkeiten, gehässige Wortwechsel, ein Striptease nach einer verlorenen Wette, Bier und Zigarren – der Presidents Cup in Montreal bot viel Diskussionsstoff.
Golfer sind nicht immer Gentlemen. Das sah man auch beim Presidents Cup in Montreal, wo sich das Team USA mit dem Rest der Welt (außer Europa) duellierte. Besonders das Duo Si Woo Kim und Tom Kim fiel negativ auf. Die Koreaner legten sich mit Scottie Scheffler an, als sie in einen Schlag von ihm hineinjubelten und dann in selten gesehener Unsportlichkeit am nächsten Grün das Loch verließen, bevor Scheffler zu Ende geputtet hatte. „Golf Digest“ schrieb über die Kims: „Sie haben völlig den Verstand verloren.“
„Das war schlechter Sportsgeist“
Auch die Jubelarie in der Olympia-Manier von Basketball-Gigant Steph Curry mit der „Gute Nacht“-Geste kam nicht gut an. Tom Kim sah es anders. Er beklagte sich, dass die US-Golfer Flüche an die Adresse ihrer Gegner ausgestoßen hätten: „Das war schlechter Sportsgeist.“ Da kehrte einer nicht vor der eigenen Tür.
Teamkollegen auf Pressekonferenz mit gekühltem Bier versorgt
Lustiger war, wie der Amerikaner Kevin Kisner auf Grund einer gegen seinen Teamkollegen Max Homa verlorenen Wette vor der Sieger-Pressekonferenz einen Striptease hinlegte. Auf dem Podium versorgte „Kis“ dann seine Teamkollegen mit gekühltem Bier. Xander Schauffele gönnte sich eine Sieger-Zigarre.
Den Sieg beim klaren 18,5:11,5-Triumph der Amerikaner fixierte übrigens der künftige US-Ryder-Cup-Kapitän Keegan Bradley. Für das US-Team war es bei der 15. Auflage des Presidents Cup der 13. Sieg und der zehnte in Serie.
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