Beim Nachtragsspiel in der Regionalliga Ost (RLO) zwischen Mauerwerk und dem Wiener Sportclub (2:3) ist es am Dienstag nach Schlusspfiff zu wilden Szenen gekommen, für die es nun Konsequenzen hagelt. Der Strafsenat der RLO entschied, dass für Mauerwerk bis auf Weiteres Geisterspiele zukommen. Außerdem wurden Suspendierungen ausgesprochen.
Nach Schlusspfiff der Partie war es zu wilden Szenen gekommen: Dutzende „Fans“ und Ordner der Heimmannschaft gingen laut Schilderung von Sportclub-Vizeboss David Krapf Günther auf die Spieler der Gäste los, die Polizei musste mit knapp 50 Mann ausrücken.
Der Fall landete vor dem Strafsenat der Liga und dort wurde nun hart durchgegriffen. Demnach werden bis auf Weiteres Heimspiele des FC Mauerwerk unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Zudem wurden Suspendierungen gegen Trainer Ilco Naumoski und Spieler Ali Sahintürk ausgesprochen.
Drohen weitere Konsequenzen?
Naumoski und Sahintürk dürfen demnach am Freitagabend auch nicht die Anlage des Ostbahn-Platzes gegen Neusiedl betreten. Zudem müssen sie sich wohl kommende Woche vor dem Strafsenat der Liga verantworten.
Der Wiener Fußball-Verband distanzierte sich unterdessen in einem Statement von den jüngsten Ausschreitungen: „Wir werden in einer kurzfristig einberufen Verbandssitzung einen Maßnahmenkatalog für derartige Vorkommnisse abstimmen und für die Umsetzung in den entsprechenden Gremien vorbereiten und hoffen auf null Toleranz bei den Strafen.“
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