Zwei Tage lang dreht sich am Weißensee wieder alles rund die „Landschaft des Wissens“ vom Wissenschaftsvereins Kärntens. Dieses Mal steht die Kreislaufwirtschaft im Zentrum des Treffens. Und wie nachhaltiger gewirtschaftet werden kann.
„Wir stellen diesmal das komplexe Thema Kreislaufwirtschaft in den Mittelpunkt – wie schaffen Unternehmen es, nicht mehr nur klimaneutral unterwegs zu sein, sondern quasi reparierend“, so Horst Peter Groß, Präsident des Wissenschaftsvereins Kärnten, der von 9. bis 11. Oktober am Weißensee die „Landschaft des Wissens“ organisiert.
Deren Ziel es bereits seit der Premiere 2013 ist, globale Herausforderungen auf regionaler Ebene zu diskutieren und im besten Fall auch zu lösen. Mehr als 120 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik beschäftigt diesmal „Regeneratives Umbauen von Wirtschaft und Gesellschaft“.
Naturkreislauf im Fokus
Dahinter verbergen sich spannende Ansätze zu einer notwendigen Material- und Bau-Wende. Denn die jüngsten Hochwasserkatastrophen mahnen erneut, wie sich Flächenversiegelung, Bausünden und Eingriffe in das Ökosystem rächen können – und dass weniger mehr sein kann. „Holz, Stein, Ziegel und Lehm sind Teil des Naturkreislaufs – Plastik und Beton gehören nicht dazu“, so Groß, der unter anderem auch Stararchitekt Werner Sobek für das Rednerpult gewinnen konnte.
Manche Kärntner Unternehmen setzen sich bereits intensiv damit auseinander, wie sie ihre Produktion umweltfreundlicher und tatsächlich regenerativ gestalten können – oder wussten Sie, dass es auf den neuen Koralmbahn-Bahnhöfen Verkehrsschilder aus Naturfasern geben wird? Fünf Betriebe sind für den Nachhaltigkeitspreis des KWF nominiert, der am Weißensee vergeben wird. Die „Kärntner Krone“ wird sie alle demnächst vorstellen.
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