Die Aussicht auf weiter fallende Zinsen in den USA treibt den Goldpreis auf neue Rekordstände. Seit Jahresbeginn hat das Edelmetall damit bereits mehr als 26 Prozent zugelegt.
Gold verteuerte sich am Freitag in der Spitze um 1 Prozent auf 2612,60 Dollar (2341,90 Euro) je Feinunze. Damit wurde der bisherige Höchststand von 2319,30 Euro je Unze noch einmal übertroffen.
US-Notenbank senkte ebenfalls Zinsen
Die US-Notenbank Fed hatte am Mittwochabend erstmals seit Anfang des Jahrzehnts ihren Schlüsselsatz gesenkt – und zwar gleich um einen halben Punkt auf eine Spanne von 4,75 bis 5,00 Prozent. Zugleich wurden weitere Schritte signalisiert. Da Gold keine Zinsen abwirft, steigt das Edelmetall im Preis, wenn die Zinsen etwa für Staatsanleihen sinken.
Auch die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) vor einer Woche hatte zu einem Anstieg des Goldkurses geführt.
Gaza-Krieg als Preistreiber
Zuletzt hatte sogar der Gaza-Krieg zwischen Israel und der islamistischen Terror-Organisation Hamas und die damit verbundene Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten den Goldpreis mehrfach nach oben getrieben.
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