Josef Noska, seit 52 Jahren bei der Feuerwehr Kirchschlag (OÖ) engagiert, erlitt bei einem Training einen Herzstillstand. Seine Kameraden reagierten sofort und retteten dem 69-Jährigen so das Leben.
Am Anfang lief noch alles wie immer, als sich die Senioren-Gruppe der Feuerwehr Kirchschlag im Sommer auf einen Bewerb vorbereitete: Die Kameraden legten mit Schläuchen eine Zubringerleitung, probten den möglichst schnellen Löschangriff. Doch beim Wegräumen stürzte Feuerwehrmann Josef Noska (69).
„Dachte, Sepp wäre gestolpert“
„Anfangs dachte ich, Sepp wäre gestolpert. Wir rannten hin und bemerkten, dass er nicht mehr atmet und keinen Puls mehr hatte“, schildert sein Kamerad Gebhard Gangl die bangen Momente. „Ich begann mit der Herzdruckmassage, und meine Kollegen setzten die Rettungskette in Gang.“ Kurz darauf kamen auch noch der Gemeindearzt und ein weiterer Mediziner, der zufällig am Sportplatz nebenan war. Die Ärzte assistierten mit einem Defibrillator – das wirkte, das Herz des 69-Jährigen begann wieder zu schlagen. Ein Rettungsheli flog ihn ins Spital.
Lebensrettung war der größte Sieg
15 Tage später durfte Noska – er engagiert sich seit 52 Jahren freiwillig bei der Feuerwehr – das Krankenhaus wieder verlassen. Sein Leben verdankt er wohl der vorbildlichen Reaktion seiner Kameraden. Anlässlich dessen weist das Rote Kreuz einmal mehr darauf hin, was im Notfall zu tun ist: die Rettung rufen und selbst Erste Hilfe leisten. „Nichts zu tun, ist das Einzige, was man falsch machen kann“, so das Rote Kreuz.
Die Teilnahme an dem Bewerb, für den die Seniorengruppe trainiert hatte, sagte die Feuerwehr übrigens ab. „Wir haben einen viel größeren Sieg errungen, weil wir Sepp das Leben gerettet haben“, sagt Gangl.
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