Alles umsonst?

Containerklassen bleiben vorerst ungenützt

Wien
03.09.2024 06:00

Die mobilen Klassen haben viel gekostet und sorgten für Aufregung unter Eltern und Direktoren. Am ersten Schultag stellt sich heraus: Der Großteil davon wird gar nicht benötigt. 

Wer in die Containerklassen einzieht, war bislang ein gut gehütetes Geheimnis. Die Bedenken der Eltern waren dementsprechend groß – wir berichteten. Am Montag dann die Überraschung: Die Container der MS Kagran bleiben leer!

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Die Containerklassen wurden unter dem Vorwand errichtet, Platz für den Familienzuzug zu schaffen. Wir fühlen uns hintergangen.

Elternvertreter Manuel Kiesling

Von Anfang an hat der Direktor vorgeschlagen, Platz im bestehenden Schulgebäude zu schaffen, anstatt den Sportplatz zu vernichten. Am ersten Schultag steht fest: Die mobilen Klassen werden vorübergehend nicht gebraucht, die fünf zusätzlichen Klassen haben in der Schule Platz. Hinzu kommt, dass diese überwiegend mit österreichischen Kindern gefüllt sind.

 „Die Containerklassen wurden unter dem Vorwand errichtet, Platz für den Familienzuzug zu schaffen. Wir fühlen uns hintergangen“, sagt Elternvertreter Manuel Kiesling. Beim runden Tisch mit der Stadt in zwei Wochen verlangt er dann eine Erklärung für die chaotischen Zustände. Seinen Informationen nach könnten während des Schuljahres noch Kinder dazu kommen, aber noch ist alles offen. Und auch in der Rittingergasse ist nur eine mobile Klasse in Betrieb.

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