Der Sträfling dürfte gegen 16 Uhr das Feuer in seiner Zelle gelegt haben. Innerhalb kürzester Zeit schlug der Brandmelder aufgrund der starken Rauchentwicklung an und alarmierte die hauseigene Feuerwehr. Die Helfer eilten zu dem Raum, in dem bereits die komplette Einrichtung in Flammen stand. Gemeinsam mit einigen Justizwachebeamten zogen die Einsatzkräfte den schwer verletzten 49-Jährigen aus dem Gefahrenbereich. Der Häftling wurde nach der Erstversorgung vom Roten Kreuz ins LKH Graz gebracht.
Die Florianis konnten in der Zwischenzeit die Flammen unter Kontrolle bringen. Die Berufsfeuerwehr Graz, die zur Unterstützung der Betriebsfeuerwehr angefordert worden war, führte noch Nachlösch- und Lüftungsarbeiten durch. "Durch das rasche Einschreiten der Betriebsfeuerwehr Jakomini konnte ein höherer Personen- und Sachschaden verhindert werden", so das Resümee von Dieter Pilat, Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Graz. Warum der Häftling das Feuer gelegt hatte, ist noch unklar.
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