Der Insolvenz der FTI Touristik sorgte bei Urlaubern im Juni diesen Jahres für Verunsicherung. In der Niederlassung des in die Pleite geschlitterten Reisekonzerns in Linz verloren 70 Mitarbeiter ihre Jobs. Nun werden die ehemaligen Büros geräumt, die Einrichtung wird versteigert.
Für jene, die einen Urlaub gebucht, angezahlt oder womöglich schon komplett bezahlt hatten, war’s vor knapp drei Monaten ein Riesenschock: Die FTI Touristik GmbH beantragte ein Insolvenzverfahren, alle noch geplanten Reisen wurden abgesagt, die Rückerstattung war zwar abgesichert, begann aber erst vor Kurzem.
70 Mitarbeiter waren betroffen
In Linz hatte Europas drittgrößter Reisekonzern eine Zweigniederlassung, in der rund 70 Mitarbeiter beschäftigt waren. Sie verloren im Zuge der Insolvenz ihre Jobs, müssen nun den Neuanfang wagen.
Die mittlerweile verlassene Zweigstelle in der Kaisergasse wird jetzt aufgelöst. „Wir haben vom Masseverwalter den Auftrag zur Verwertung und Räumung erhalten“, verrät Norbert Lehner von Lenox Trading. Die Firma aus Breitenaich gilt als Räumungsspezialist, kam unter anderem schon bei Baumax- oder kika- und Leiner-Geschäften zum Zug.
Die FTI-Teile werden am 5. September versteigert. Dazu nutzt man die Plattform aurena.at, auf der 502 Positionen unter den Hammer kommen. Von Sitzecken über Deckenleuchten, Kaffeemaschinen und Zimmerpflanzen über Wandbilder bis zur Einbauküchenzeile – das Angebot ist breit gefächert.
„Außer der sehr schönen Büroausstattung gibt’s auch noch Verglasungen oder Werbeartikel mit Branding“, so Lehner, dessen Team die gesamte Katalogisierung der Stücke übernahm, auch die versteigerten Teile ausgeben wird.
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