Aufregung im Tennis-Zirkus: Beim Finale des ATP-Turniers in Winston-Salem knallte der US-Amerikaner Alex Michelsen aus Frust einen Ball in Richtung der Tribüne. Dabei traf er eine Zuschauerin, bestraft wurde der 20-Jährige jedoch nicht.
Riesenfrust nach einem absoluten Fehlstart: Im Endspiel gegen den Italiener Lorenzo Sonego lag Alex Michelsen rasch mit 0:4 zurück. Dann brannten die Sicherungen durch, frustriert drosch er einen Ball weg und traf dabei eine Dame im Publikum.
Schiedsrichterin Aurelie Tourte erkundigte sich sofort bei der Zuschauerin. „Tut mir leid“, entschuldigte sich Michelsen, der sich vor Scham die Hände vors Gesicht hielt. Glück für ihn: Eine Disqualifikation gab’s nicht. Und das sorgt nun für mächtig Aufregung und eine Diskussion über die Ungleichbehandlung von Tennisprofis.
Selbe Schiedsrichterin wie bei Djokovic
Rückblick ins Jahr 2020: Novak Djokovic war bei den US Open disqualifiziert worden, nachdem er im Achtelfinale gegen Pablo Carreno Busta mit einem achtlos weggeschlagenen Ball eine Linienrichten unabsichtlich am Hals getroffen hatte. Brisant: Auch damals saß Schiedsrichterin Tourte auf dem Stuhl.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.