Die Schock-Aussagen des Terrorverdächtigen Beran A.: Er sieht sich als Allahs Diener, er hasst Popmusik, verachtet „Ungläubige“ und bewundert Terroristen. Und er hat keine Angst vor dem Tod. „Denn danach werde ich in das Paradies kommen“, ist sich der 19-Jährige sicher.
Plötzlich ist er ziemlich kleinlaut; in seinem fast schon zwanghaften Bemühen, nicht negativ aufzufallen. Beran A. verhält sich demnach in der Justizanstalt Wiener Neustadt, wo er seit knapp einer Woche einsitzt, extrem ruhig, kauert die meiste Zeit des Tages mit angezogenen Beinen und geschlossenen Augen auf seinem Bett, bedankt sich beinahe überschwänglich, wenn ihm Wachebeamte Essen oder ein Stück Seife in seine Zelle bringen.
Ein Geständnis des Grauens
Und bei Besuchen seines Anwalts Werner Tomanek fragt er diesen ständig: „Muss ich wirklich im Gefängnis bleiben?“ Um dann gleich wieder, während ihm dicke Tränen über die Wangen laufen, zu jammern: „Ich möchte endlich meinen Papa und meine Mama sehen ...“
Beran A. gibt sich nun also völlig anders als in der vergangenen Woche, bei seinen Verhören.
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