Nach dem frühen aus bei den Olympischen Spielen steht für den Salzburger Julian Hörl und Partner Alex Horst die EM an. Die Beach-Boys planen in Niederlanden ihre alte Form zu finden.
Das große Ziel wurde erreicht. Beachvolleyballer Julian Hörl trat mit Partner Alex Horst bei den Olympischen Spielen in Paris an. Leider ohne Erfolg, alle drei Gruppenpartien gingen verloren. Für den Saalfeldener war es dennoch ein Erlebnis: „In Paris gab es viele Eindrücke, das Sportliche haben wir schon verdaut, viel Zeit dafür blieb uns ja ohnehin nicht.“
auDenn die Beach-Boys sind schon wieder zurück im Sattel. In den Niederlanden (Den Haag, Arnheim und Appeldoorn) steht die Europameisterschaft auf dem Programm. Im Vergangenen Jahr schieden die beiden im Achtelfinale aus, in diesem Jahr soll die Reise möglichst weit gehen. Der Pinzgauer ist optimistisch: „Wenn wir unser Beachvolleyball zeigen, können wir alle schlagen.“
Aufstieg als Hauptziel
Denn, was man bei Olympia nicht geschafft hat, ist in Den Haag das Minimalziel: „Wir haben keine einfache Gruppe, aber wir wollen es aus dieser schaffen. Danach schauen wir weiter.“
Nicolai/Cottafava (It) sind die Favoriten in ihrem Pool, Auftaktgegner Rotar/Gauthier-Rat aus Frankreich sowie die Lokalmatadoren Sengers/Boehle sollten für das ÖVV-Duo machbar sein. Worauf es ankommen wird, weiß der 32-Jährige: „Von Spiel zu Spiel denken und in der Crunch-Time kühlen Kopf bewahren. Da haben wir in den letzten Wochen durchaus den einen oder anderen Punkt liegen lassen.“
Drei Salzburger dabei
Zudem gilt es auch die Bedingungen im Auge zu behalten. „Ich war noch nie hier, aber mir wurde erzählt, dass das Wetter sehr speziell ist, vor allem auf den Wind muss man aufpassen“, erklärt der Blockspieler. Der nicht der einzige „Stierwoscha“ in den Niederlanden ist. Neben dem Pinzgauer sind auch noch zwei weitere am Start. Laurenc Grössig tritt mit Mathias Seiser, nach Lebensmittelvergiftung wieder fit, an. Florian Schnetzer wechselt für das Euro-Turnier den Partner, steht Moritz Kindl zur Seite.
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