Leider können nicht alle Schülerinnen und Schüler die Sommerferien uneingeschränkt genießen. Für viele heißt es, für die Nachprüfung lernen! Eno Zajic, Experte für Bildung in der Arbeiterkammer Steiermark, gibt wertvolle Tipps, wie der gefürchtete „Nachzipf“ ein Erfolg wird.
Viele Schülerinnen und Schüler müssen in den Ferien lernen. Mit guter Planung ist die Nachprüfung zu schaffen.
Die letzten Ferienwochen sollten für die Wiederholung des im Vorfeld Gelernten reserviert werden. Es ist empfehlenswert, dass es jeden Tag einen festen Zeitpunkt zum Lernen ohne Ablenkungen gibt. Am besten am Vormittag in zwei bis drei Einheiten zu je 45 Minuten lernen. Abends noch ein- bis zweimal 30 Minuten zum Wiederholen des Gelernten haben sich bewährt und es ist ratsam nach dem abendlichen Lernen nicht mehr den TV einzuschalten, durch Social Media zu surfen oder Computer zu spielen, da das Gelernte sonst nicht im Gedächtnis bleibt.
Einen freien Tag einplanen
Einen Tag für Wiederholungen und auch einen freien Tag in der Woche festlegen. Die ersten Erfolgserlebnisse stellen sich ein, wenn mit dem Lernen rechtzeitig begonnen wird und der Stoff in kleinere Portionen auf die Lerntage aufgeteilt wird.
Auswendig lernen bringt wenig, lieber die Zusammenhänge erfassen. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, mit jemandem aus der Klasse zu lernen. Meist ist es nicht empfehlenswert, wenn Eltern mit Kindern lernen, da die persönliche Beziehung darunter leidet.
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