Überflutungen sowie meterhohe Schlamm- und Geröllmassen: Drei Wochen nach den heftigen Unwettern wird die Innerkremser Landesstraße am Mittwochnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben.
Unwetter mit Starkregen hat vor rund drei Wochen die Innerkremser Straße zwischen Kremsbrücke und Innerkrems an mehr als 35 Stellen schwer beschädigt. Auf einer Länge von neun Kilometer wurde die Landesstraße stellenweise bis zu 80 Meter weggespült, Steinschlichtungen und Sicherungen wurden durch Verklausungen, Muren und Überflutungen zerstört. Seither ist die L19 ab Kremsbrücke für den Verkehr gesperrt, der Ortsteil Innerkrems nur über Salzburg/Schönfeld erreichbar.
„Die Straßenbauabteilung hat unter Hochdruck daran gearbeitet, die Befahrbarkeit an der Innerkremser Straße so rasch wie möglich wieder herzustellen. Früher als geplant kann die Landesstraße daher schon am 14. August, also Mittwochnachmittag, provisorisch für den Verkehr freigegeben werden“, verkündet Straßenbaureferent Martin Gruber die frohe Botschaft. Auch wenn die Strecke an vielen Stellen vorerst nur einspurig und mit angepasster Geschwindigkeit befahrbar sein wird. Betonleitwände und Leitblanken sichern die Straße an den Schadstellen ab.
Insgesamt wurden in den vergangenen Wochen 18.500 Tonnen Material mit rund 1.250 Lkw-Fuhren zu den zerstörten Straßenabschnitten bewegt. Für die Straßenverwaltung waren zehn Bagger und bis zu 20 Lastwagen im Einsatz. Alleine für die Wiederherstellung der Ufersicherungen wurden rund 4.500 m3 Flussbausteine und ca. 3.000 m3 Beton verbaut. So leisteten die Arbeiter bis dato nicht weniger als 5.500 Einsatzstunden,
„Gesamtkosten noch nicht abschätzbar“
„Danke an jeden einzelnen, der dazu beigetragen hat, dass die Innerkremser Straße noch diese Woche für den Verkehr freigegeben werden kann. Hier wurde hervorragende Arbeit geleistet und es wurde einmal mehr gezeigt, dass sich die Region auf uns verlassen kann. Auch wenn es noch einige Zeit brauchen wird, bis die zweispurige Befahrbarkeit vollständig hergestellt ist,“ so Gruber. Wie hoch die Gesamtkosten für die Beseitigung der Schäden und die weiteren erforderlichen Sanierungsarbeiten sein werden, sei derzeit noch nicht abschätzbar.
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