Der Verein „Osttirol de luxe“ und das Stadtmarketing Lienz gewannen einen begehrten Preis beim Wettbewerb „Tourismus trifft Landwirtschaft“. Dieser zielt auf viele Thematiken ab, die vor allem bei der kulinarischen Sommerfrische in Lienz jedes Jahr zur Geltung kommen.
Bildung, Kulinarik, Sport oder Nachhaltigkeit – das sind die Zutaten, die es benötigt, um beim Wettbewerb „Tourismus trifft Landwirtschaft“ erfolgreich zu sein. Unter 74 Nominierungen gelang dem Osttiroler Projekt der Sprung an die Spitze. Ausgezeichnet wurden auch die Südtiroler Kollegen rund um die Direktvermarktungsinitiative „Eggental Taste Local“.

Bei der Initiative von „Osttirol de luxe“ und dem Stadtmarkt Lienz vereinen 16 Landwirte sowie 21 Spitzenköche aus der Region heimische Produkte mit der passenden Kulinarik – im Sommer bereits seit einigen Jahren auf dem Lienzer Hauptplatz, wo für mehrere Wochen die kleinen Hüttchen stehen, in denen Gästen vor Ort heimische Gaumenfreuden zubereitet werden – heuer noch bis zum 17. August. Nicht weniger als 28 „Gault-Millau Hauben“ und 25 „Falstaff Gabeln“ verwöhnen die vielen, interessierten Feinschmecker in diesem Sommer.
Neue Angebote im Laufe der vergangenen Jahre
„Seit 2022 gibt es den ‘GenussLaden 24/7‘, welcher durchgehend geöffnet ist und der neben lokalen landwirtschaftlichen Produkten auch so genannte Convenience-Produkte aus regionalen bäuerlichen Produkten, hergestellt von Spitzenköchen, anbietet“, untermauert das Stadtmarketing Lienz das Engagement der beiden Initiatoren.
Für ihr Engagement erhielten sie nun den Hauptpreis in Höhe von 2000 Euro, der in die Vereinsarbeit einfließen soll. Hinter dem Wettbewerb steht eine Initiative, die im Jahr 2009 in Südtirol ins Leben gerufen wurde und in diesem Jahr für Südtirol und Tirol ausgeschrieben wurde. Mehrere große Partner, etwa die Transkom, die Firma iDM oder der Hoteliers- und Gastwirteverband unterstützen den Wettbewerb.
„Mit dieser Zusammenarbeit soll ein starker regionaler Kreislauf der Lebensmittelwirtschaft gefördert und die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Tourismus gestärkt werden“, heißt es abschließend.
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