Säbelrasseln in Nahost
US-Tarnkappenjäger in die Region verlegt
Angesichts der vom Iran und seinen Verbündeten seit Tagen angedrohten Vergeltungsschläge gegen Israel ist die Lage im Nahen Osten zum Zerreißen angespannt. Die USA verstärken ihre Militärpräsenz in der Region weiter. Nun werden auch noch Tarnkappenjäger des Typs F-22 verlegt.
Das für die Region zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte (Centcom) teilte am Donnerstag in einer Online-Botschaft mit, mit der Stationierung dieser Jagdflugzeuge solle „die Möglichkeit einer regionalen Eskalation durch den Iran oder seiner Stellvertreter abgeschwächt“ werden.
Tarnkappenbomber sind Kampfflugzeuge, die vom feindlichen Radar nur schwer zu erkennen sind. Um wie viele Jets es sich handelt und wo diese stationiert werden, wurde nicht bekannt gegeben.
Auch zusätzliche US-Kriegsschiffe
Das US-Verteidigungsministerium hatte vergangene Woche kurz nach den Vergeltungsdrohungen des Iran und seiner Verbündeten infolge der Ermordung von Hamas-Auslandschef Ismail Haniyeh in Teheran sowie des Hisbollah-Militärchefs Fuad Schukr im Libanon die Entsendung von zusätzlichen Kriegsschiffen sowie Kampfjets in den Nahen Osten zum Schutz von US-Kräften sowie Israels angekündigt.
„Werden Angriff auf unser Personal nicht tolerieren“
Am Montag wurden dann bei einem Raketenangriff auf einen Luftwaffenstützpunkt in der irakischen Provinz Al-Anbar sieben US-Bürger verletzt. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin warnte daraufhin: „Die Vereinigten Staaten werden Angriffe auf unser Personal in der Region nicht tolerieren.“









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