Das Vorarlberger Arbeitsmarktservice (AMS) ist gefordert. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl an Menschen auf Jobsuche im Monat Juli um 7,6 Prozent an.
„Eine Trendwende ist derzeit nicht in Sicht“, erklärt Bernhard Bereuter, Geschäftsführer des AMS Vorarlberg, dazu nüchtern. Den größten Anstieg verzeichnete die Gruppe von Personen, die maximal einen Pflichtschulabschluss vorweisen kann. Hier wurden 406 zusätzliche Arbeitslose registriert, das ist ein Plus von 10,3 Prozent.
Der Anstieg bei Personen mit einer Lehrausbildung lag mit 5,7 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt. Und bei Akademikern ist die Zahl der Arbeitslosen sogar um 2,9 Prozent gesunken. Bereuter zieht aus dieser Situation Konsequenzen: „Unsere Zielsetzung ist es, die Fachkräfteausbildung systematisch auszubauen. Indem wir Menschen zu Fachkräften ausbilden, senken wir das Risiko, arbeitslos zu werden. „
Mit Ende Juli 2024 waren 9430 Personen beim AMS als arbeitslos vorgemerkt, die Arbeitslosenquote liegt derzeit bei 5,1 und damit unter dem Bundesdurchschnitt von 6,4 Prozent.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.