Der Südsteirer aus dem Bezirk Leibnitz arbeitet in Graz und befand sich am Donnerstagabend auf der Heimfahrt. Doch diesmal saß er - wie später der Alko-Test ergeben sollte - mit 1,38 Promille Alkohol am Steuer. "Ich habe private Probleme und deshalb leider zu viele weiße Mischungen getrunken", so der Mann schuldbewusst.
"Dann hat's auch schon gekracht"
Als der Elektriker gegen 18.30 Uhr auf der Puntigamer Straße stadtauswärts fuhr, sah er schon von Weitem ein Polizeiauto mit Blaulicht - und dass ein Unfall passiert war. Als der neugierige Steirer dann nach links in Richtung Unfallauto sah, geschah das Unglück. "Deshalb bin ich nach links abgekommen, dann hat's auch schon gekracht. Ich hab' gedacht, ein großer Stein wäre gegen die Windschutzscheibe gefallen, und bin weitergefahren", erklärte der 39-Jährige.
Doch bei diesem "Stein" handelte es sich um einen Polizeibeamten, der eine gelbe Warnjacke trug und vom Grünstreifen aus die Unfallstelle vermessen wollte. Der Uniformierte wurde vom Pkw des Steirers erfasst, gegen die Windschutzscheibe und danach auf die Fahrbahn geschleudert, wo er mit einem offenen Bruch des rechten Unterschenkels zu liegen kam.
"Es tut mir leid, aber dafür ist es jetzt wohl zu spät"
Was passiert war, erfuhr der Steirer - laut seinen Angaben - erst, als ihn die Polizei 37 Kilometer südöstlich in Lebring anhielt. "Sie haben mir Handschellen angelegt und dann gesagt, was ich angerichtet habe. Es tut mir leid, aber dafür ist es jetzt wohl zu spät", so der Steirer.
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