Große Sicherheitslücke

Trump-Schütze erkundete Tatort zuvor mit Drohne

Ausland
20.07.2024 07:08
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der mutmaßliche Attentäter von Trump hat den Veranstaltungsort kurz vor der Tat mit einer Drohne ausgekundschaftet. Hat der Secret Service Fehler gemacht?

Einem Bericht des „Wall Street Journal“ zufolge konnte Trump-Attentäter Thomas Matthew Crooks (20) am 13. Juli, nur wenige Stunden vor dem Angriff auf den ehemaligen Präsidenten Donald Trump, Luftaufnahmen des Messegeländes anfertigen, auf dem Trump seine Rede hielt.

Hat Secret Service geschlampt?
Die Erkenntnisse dürften weitere Fragen dazu aufwerfen, ob der Veranstaltungsort ausreichend gesichert war. Der ehemalige US-Präsident Trump (78) war bei einer Wahlkampfveranstaltung am vergangenen Samstag in Pennsylvania angeschossen und am Ohr verletzt worden.

Der Attentäter hatte vom Dach eines nahen Gebäudes auf Trump gezielt. Die Bundespolizei FBI identifizierte den Schützen später als 20-Jährigen aus Pennsylvania, der als Einzelgänger und Mathematikgenie bekannt war. Er wurde nach seiner Tat getötet.

Bilder vom Trump-Attentat:

(Bild: ,Krone KREATIV)
(Bild: AP/ Gene J. Puskar)
(Bild: APA/Getty Images via AFP/GETTY IMAGES/Anna Moneymaker)
(Bild: Krone KREATIV/Google Maps)
(Bild: APA/AP)

Der Schütze war von Sicherheitskräften an Ort und Stelle bereits vor seiner Tat als verdächtig eingestuft worden. Die Spur des Verdächtigen habe sich aber wieder verloren.

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