Gleich zweimal waren Wiens Blaulichtorganisationen Freitagfrüh wegen Stichen mit Messern gefordert. Dass sich beide Fälle an Tankstellen zugetragen haben, ist ein Zufall. Die Bilanz der nicht mit Banden zusammenhängenden Attacken: drei Verletzte.
Mit einer wahren Armada an Polizeiwägen und Rettungsautos rückten die Wiener Einsatzkräfte am Freitag um 8.40 Uhr zum Gaudenzdorfer Gürtel aus. Vor einer Tankstelle wurden Messerstiche gemeldet. Weil nach den vergangenen Wochen und zahlreichen Fällen von bandenkriegsähnlichen Schlägereien im Stadtgebiet die Unruhe unter den Wienern groß ist, schickte man vorsorglich mehrere Notärzte und eine Vielzahl an Streifenwägen an den Tatort.
Keine Lebensgefahr für 38-Jährigen
Vor der Tankstelle wurde dann ein 38-Jähriger aufgefunden, der multiple Stichverletzungen aufwies. Der Mann wurde, wie die Berufsrettung Wien der „Krone“ bestätigen konnte, notfallmedizinisch versorgt und danach in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand offenbar keine. Einen Zusammenhang mit möglichen „Bandenkriegen“ gibt es offenbar nicht.
Zwei Männer mit Messer leicht verletzt
Nur drei Stunden zuvor kam es – ebenso an einer Tankstelle – in der Leopoldstädter Ausstellungsstraße ebenfalls zu Messerstichen. Gegen 6 Uhr Früh wurde, wie die „Krone“ in Erfahrung bringen konnte, auf einen 25-Jährigen und einen 50-Jährigen eingestochen. Es soll sich bei den Stichen und Schnitten jedoch nur um oberflächliche Verletzungen handeln. Der Täter ist unbekannt und auf der Flucht.
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