Maryschka ist gelernte Kindergärtnerin und hat immer schon gerne gebastelt, gestrickt und gehäkelt.
„Früher habe ich Tonnen an Pullis mit allen erdenklichen Mustern gehäkelt“, schmunzelt die Wahl-Golserin. Dann kam eine schwere Zeit und sie suchte nach etwas anderem, etwas besonderem.
„Durch Zufall ist mir ein Buch mit Häkeltierchen in die Hände geraten, also habe ich angefangen Wolle zu horten. Irgendwann ist dann das erste Tierchen genau nach Anleitung geboren worden.“
Dieses Tier – so herzig es auch war – überzeugte sie aber nicht wirklich.
„Nur eine Farbe, alles so, wie es halt sein soll, das war mir irgendwie zu langweilig“, verrät die Lebensberaterin.
Jeder darf in den Tieren etwas anderes sehen
Also hat sie angefangen selbst herumzuprobieren. Mittlerweile hat Claudia Maryschka den Dreh raus.
Zuerst geht sie in ihr Wolllager und schaut, welche Wolle sie anspricht. „Dann starte ich mal mit einem Bauch nach Anleitung“, schildert sie. Schon bei den Beinchen entwickelt die Häkelei dann ein Eigenleben. Es ist so, als ob das Stück selbst beschließen würde, was es werden möchte. Wird es ein Hase, ein Bär, ein Giraffe oder gar ein Fantasiegetier? „Wenn man gar nicht weiß, was es sein soll, sind das meine ’I bin I’s’“, verrät die begeisterte Häklerin. Jedes Tierchen bekommt dann auch einen Namen und auf der Rückseite des Herzchens steht: Bitte hab mich lieb!
Die Lebensberaterin arbeitet viel mit Kindern. Da sind die Tierchen oft Eisbrecher. Man kann durch sie sprechen, das Kind kann ihnen etwas ins Ohr flüstern. „Die Tiere nehmen die Scheu und die Kleinen fassen schneller Vertrauen“, so Maryschka.
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