„Schwierigster Moment“

Darum verschwand Sinner plötzlich in der Kabine

Tennis
10.07.2024 12:17

Der Weltranglisten-Erste Jannik Sinner ist am Dienstag überraschend im Wimbledon-Viertelfinale ausgeschieden. Nach dem Match verriet der sichtlich angeschlagene Südtiroler, wieso er im dritten Satz für rund zehn Minuten in der Kabine verschwand ...

„Bereits in der Früh habe ich mich nicht gut gefühlt. Mit den Strapazen des Spiels verschlechterte sich mein Zustand“, erzählte Sinner nach der Fünfsatz-Niederlage gegen den Russen Daniil Medwedew. Nachdem er den ersten Satz im Tiebreak gewinnen konnte, wirkte der Australian-Open-Champion bereits im zweiten Satz angeschlagen.

„In dem Zustand konnte ich nicht weiterspielen“
Im dritten Satz ließ Sinner den Turnierarzt auf den Platz kommen, zeigte an, dass ihm schwindlig sei und es ihm nicht gut gehe. Kurz darauf verließ er den Court und verschwand für rund zehn Minuten in der Kabine. „Der Arzt hat mir dazu geraten, weil ich in dem Zustand nicht weiterspielen konnte. Ich musste mich aber nicht übergeben. Ich habe mich nur kurz ausgeruht. Es war der schwierigste Moment, nach der Rückkehr auf den Platz ging es mir besser.“

(Bild: AFP)

Er habe sich „einfach krank“ gefühlt, das könne mal passieren, so Sinner. „Eine Aufgabe war aber keine Option.“ Nach 1:2-Satzrückstand kämpfte sich der Südtiroler zurück, zwang Medwedew in den fünften Satz, wo der Russe aber das bessere Ende für sich hatte. „Das alles soll Daniils Leistung keinesfalls schmälern. Er hat ein sehr gutes und intelligentes Match gespielt“, gab sich Sinner trotz aller Widrigkeiten als fairer Verlierer.

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(Bild: KMM)



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