Eingeschleppte Amerikanische Schmuckschildkröte macht sich in Seen der Draustadt Villach breit und wird zur Gefahr.
Lange Zeit galt die Amerikanische Schmuckschildkröte als beliebtes Haustier. Doch viele Besitzer ließen die Reptilien wieder in die Freiheit. Und das ausgerechnet in die Seen rund um Villach. „Das Problem ist, dass diese invasive Art, vor allem die jungen Schmuckschildkröten, sich von unserer Fischbrut und Amphibieneiern ernähren. Das ist eine große Gefahr für die heimische Artenvielfalt“, warnt Villachs leitende Amtsveterinärin, Theresia Meschik.
Doch das soll sich nun ändern. Meschik plant nämlich, die Tiere aufzuspüren und sie in kontrollierte und gesicherte Kleinstgewässer unterzubringen. Dazu benötigt die Amtsveterinärin Hilfe von der Bevölkerung. „Man kann die Fund-Schildkröten jetzt auch bei uns legal im Tierheim in der St. Georgener Straße abgeben. Wir haben einen Kunstteich, den wir mit einem Zaun umrundet haben“, sagt Hannes Matterdorfer vom Villacher Tierschutzverein.
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