Es ist vollbracht: Am Samstag wurde in Hard bei bestem Badewetter und rechtzeitig zu Ferienbeginn das komplett erneuerte Strandbad eröffnet. Rund 14 Millionen Euro wurden in das Projekt gesteckt.
Nach nur zehn Monaten Bauzeit ist das Harder Strandbad um Punkt 10 Uhr von Bürgermeister Martin Staudinger feierlich eröffnet worden, direkt im Anschluss wurde die neue Freizeitoase von Pfarrer Erich Baldauf eingeweiht. Danach konnten sich die Harder bei freiem Eintritt selbst ein Bild von den Neuerungen machen.
Auf dem Areal des mit rund 40.000 Quadratmetern größten Strandbades am Bodensee hat sich in den vergangenen Monaten viel getan: Herzstück des vom Tiroler Planungsbüro Pohl entworfenen Freizeittreffpunktes bildet die für alle Altersgruppen konzipierte Beckenanlage mit zwei getrennten Bassins: Das große Erlebnisbecken mit einem Tiefenverlauf von 60 bis 120 cm wartet mit Highlights wie Bodensprudel, Massagedüsen und Wasserpilz auf, das 25 Meter lange und 8,5 Meter breite Sportbecken mit drei Bahnen und einer Tiefe von 1,4 bis 2 Meter, sodass hier auch Schwimmprüfungen der Wasserrettung abgehalten werden können.
Kleinkind- und Kinderbereich mit vielen Attraktionen
Weitere Highlights sind die spektakuläre Rutschenanlage sowie ein großzügiger Kinder- und Kleinkindbereich mit zwei runden Wasserbecken, einer Elefantenrutsche, einer Dreifachrutsche und einem Wasserpilz. Direkt daneben wurde für die kleinen Badegäste ein Spielplatz realisiert, der wohl zu den größten und schönsten in Vorarlberg zählen dürfte.
Zum Schutz der Kinder sind die Badegäste angehalten, im Kinderbereich künftig nicht zu rauchen. Ansonsten ist das Rauchen im Strandbad weiterhin erlaubt, allerdings sind alle Badegäste aufgefordert, die Stummel sachgerecht in den eigens aufgestellten mobilen Aschenbechern zu entsorgen.
Schwimmen im See
Ganz fertig ist die Anlage allerdings noch nicht. So wird das neue Wahrzeichen des Strandbades, ein von schwimmenden Stegen umrandetes Seebecken mit 25 Metern Länge, erst im August finalisiert werden.
Weitere Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung bieten zudem der vergrößerte Beachvolleyballplatz und ein Fußballplatz mit Banden – beide Plätze können übrigens auch nach Badeschluss genutzt werden.
Alle neuen Gebäude wurden in Holzbauweise errichtet und sind mit Photovol-taikanlagen bestückt, die den Betrieb des Strandbades energieautonom und klimaneutral machen sollen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.