Mo, 22. Oktober 2018

Kein Weltuntergang

18.12.2012 14:57

NASA zeigt schon Video für den Tag nach dem 21.12.

Weil der US-Weltraumbehörde NASA die zahllosen Fragen zum angeblich bevorstehenden Weltuntergang am 21. Dezember zu viel wurden, hat sie sich dazu entschlossen, diese mit einem Video mit dem Titel "Why the World Didn't End Yesterday" (Warum die Welt gestern nicht untergegangen ist) zu beantworten.

Und dabei haben die Forscher mit einigen Missverständnissen bzw. -interpretationen aufgeräumt. Tatsächlich bietet der Maya-Kalender keinerlei Anlass für Weltuntergangsstimmung, so der Tenor des Videos, in dem die NASA u.a. auch den Leiter des Zentrums für Archäastronomie, John Carlson, zu Wort kommen lässt.

Laut seinen Aussagen begann der Kalender der Maya am 1. August im Jahr 3114 vor Christus, am 21. Dezember 2012 endet in ihrem Langzeitkalender das sogenannte 13. Baktun – so bezeichneten die Maya ihre 394-Jahr-Zyklen. Wenn nun nach 5.200 Maya-Jahren (zu je 360 Tagen) die Zyklen enden, fange das Ganze einfach wieder von vorne an - wie beispielsweise der Kilometerzähler eines Tachometers, der nach 99.999 wieder auf 0 springe. Von einem Weltuntergang sei in den gefundenen Maya-Kalendern nie die Rede gewesen, so Carlson.

Kein Hinweis auf Weltuntergang 2012
Entgegen dem allgemeinen Glauben fanden auch andere Forscher in Maya-Kalendern bislang kein Hinweis darauf, dass die Welt 2012 untergeht - ganz im Gegenteil. "Die alten Maya sagten voraus, dass die Welt fortbestehen und in 7.000 Jahren alles noch genau sein wird wie damals", erklärte etwa William Saturno von der Universität Boston in einer im Mai dieses Jahres veröffentlichten Studie (Bericht in der Infobox).

Es stehe auch keine Kollision mit einem Asteroiden oder anderen Himmelskörpern bevor, die zum Untergang der Welt führen würden, so die Forscher in dem NASA-Video.

Berühmte Hochkultur

Das Maya-Volk lebte in Südmexiko, Guatemala, Honduras und Belize. Berühmt sind die Maya vor allem durch ihre sehr weit entwickelte Landwirtschaft, ihre Mathematik sowie ihren Kalender, geschrieben in Hieroglyphen. Ihre monumentalen Bauwerke sind weltbekannt, besonders die mächtigen Tempelanlagen beeindrucken bis heute.

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