„An Dreistigkeit nicht zu übertreffen“ – die Freilassinger Polizei ist schockiert über die Tat eines 34-jährigen Salzburgers. Nach einem Unfall fuhr ein Kleinlaster-Fahrer einen Ersthelfer absichtlich über den Haufen: Es folgten Szenen wie in einem Hollywood-Actionfilm.
Unachtsam war ein 7-jähriger Bub am Freitagmittag unterwegs: Er stieß mit seinem Roller zwischen zwei parkenden Autos auf der Freilassinger Straße hervor. Ein Autofahrer übersah das Kind und touchierte es – wie durch ein Wunder war der Bub nur leicht verletzt.
Straßensperre passte Salzburger nicht
Ersthelfer eilten dem Buben zu Hilfe. Sie versorgten ihn, die Rettung verrichtete anschließend ihre Arbeit. Zum Schutz der Einsatzkräfte sperrten die Ersthelfer dann die Straße. Sehr zum Ärger eines Fahrers eines Kleintransporters. Der Salzburger scherte aus, fuhr laut Freilassinger Polizei mit voller Absicht auf einen 54-jährigen Ersthelfer zu, erfasste und rammte ihn.
Hollywood in Bayern: Mann am Wagen festgehalten
Die nächsten Szenen erinnern an Hollywood-Streifen: Der mutige Ersthelfer rollte sich instinktiv an der Stoßstange ab, hielt sich am Wagen fest und wurde nur deshalb nicht vom Kleintransporter nicht überrollt. Am Wagen festgeklammert wurde der 54-Jährige mitgeschleift und verhinderte nur dadurch noch schwere Verletzungen. 50 Meter später hielt ein Polizist – der zufällig vor Ort war – den Wagenlenker auf. Noch dreister: Der Lenker war ob seines Fehlverhaltens komplett uneinsichtig, wie die bayrische Exekutive bekannt gab. Den Führerschein musste der Salzburger auf Anordnung der Staatsanwaltschaft abgeben. Die Polizei ermittelt wegen „gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr“.
Der Junge wurde übrigens durch die Rettung in die Klinik eingeliefert. Der 54-Jährige wurde leicht verletzt und suchte ärztliche Betreuung auf.
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