„Aktion scharf“

Illegale Müll-Transporte im Visier der Fahnder

Kärnten
20.06.2024 18:45

Dreitägige „Aktion scharf“ gegen illegalen Transport von Müll und Gefahrengut in Kärnten. 21 Fahrzeuge mussten abgestellt werden. 

Das Geschäft mit Abfall ist ein milliardenschweres – vor allem, wenn der Müll illegal entsorgt beziehungsweise quer durch Europa transportiert wird. Und sich Unternehmen die Genehmigungsbürokratien und Kosten sparen. Einhergehende Gefahren für die Umwelt, Einsatzkräfte und Bevölkerung im Falle eines Unfalls werden in Kauf genommen. Diesem Treiben sagten Fahnder in Kärnten nun den Kampf an.

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Es gibt leider viele Wiederholungstäter. Wenn sie bei zehn illegalen Fahrten einmal erwischt werden, machen sie in Summe immer noch Gewinn.

Chefinspektor Christian Schütz, Fachbereichsleiter in der Kärntner Landesverkehrsabteilung

„Drei Tage haben wir mit Experten aus dem Umweltministerium und Kollegen des Landeskriminalamtes an den Grenzübergangsstellen Arnoldstein und Karawankentunnel Schwerpunktkontrollen im Sinne des Abfallwirtschafts- und Gefahrgutbeförderungsgesetzes durchgeführt. In diesem Umfang passiert dies einmal im Jahr. Aber derartige Kontrollen gehören an sich ohnehin zu unserem Alltag“, so Einsatzleiter Christian Schütz von der Landesverkehrsabteilung zur „Krone“.

21 Fahrzeuge „abgestellt“
Die beachtliche Bilanz der dreitägigen Aktion scharf: Bei insgesamt 73 Kontrollen (jeweils dauern diese im Normalfall rund 45 Minuten) kam es zu nicht weniger als 98 Anzeigen, fast 20.000 Euro an Sicherheitsleistungen wurden eingehoben, und 21(!) Lenkern wurde die Weiterfahrt untersagt – großteils wegen schwerer technischer Mängel ihrer Fahrzeuge.

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