Die Kittseer Marille ist reif! Online können Käufer die Früchte bestellen. Das ist eine Neuerung, damit niemand ohne der orangen Steinfrucht heimfahren muss.
Mehr als 35.000 Marillenbäume gibt es in Kittsee. Jetzt sind die Früchte reif. Aber wieder einmal, hat das Wetter den Marillenbauern übel mitgespielt. Alexander Roszuczky und Karin Darnai haben auf ihrem Biohof 4500 Bäume und 21 verschiedene Sorten des orangen Steinobstes. Nur sechs Sorten tragen heuer.
„Zuerst hat der Frost die Blüte erwischt, dann hat es drei Tage Dauerregen mit mehr als 40 Millimeter Niederschlag gegeben“, schildern die Kittseer.
Die besten Voraussetzungen für einen Pilz, der mit biologischen Mitteln nur schwer in den Griff zu bekommen ist. Dementsprechend wenig Ausbeute gibt es heuer. Marillenbörse für interessierte Kunden. Je nach Lage der Bäume haben die Kittseer Marillenbäume zwischen Null und 50 Prozent der regulären Ernte. Deshalb hat man sich heuer für die Kunden etwas Besonderes einfallen lassen.
Via der Homepage kittseer-marille.at kann man in einer sogenannten Marillenbörse nachschauen, welcher Produzent gerade reife Früchte im Verkauf hat. „Damit man nicht herfährt und es gibt vielleicht keine mehr beim Stand am Hauptplatz“, so Roszuczky.
Pro Kilo kosten die Marillen heuer je nach Produzenten zwischen 4,50 und 5 Euro je Kilo. Die Haupternte startet kommende Woche. Bis Ende Juni, vielleicht Anfang Juli wird es dann Marillen geben.
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