18.06.2024 14:20

Regierungsstreit

NEOS: „Unwürdiges Schauspiel für die Republik!“

Aus Koalitionsparteien seien Klage-Parteien geworden, sagt NEOS-Generalsekretär zur aktuellen Regierungskrise zwischen türkis-grün. „Das ist ein unwürdiges Schauspiel für die Republik und auch das Ansehen Österreichs wurde damit international beschädigt.“ Laut Hoyos brauche es mutige Reformen und nicht politischen Kleinkrieg.

Wir haben zu arbeiten und Visionen vorzulegen“, erklärt Hoyos das politische Selbstverständnis der NEOS. „Zeigen wie es weitergehen kann.“ Im Europawahlkampf habe man sein Können zeigen können. Nach zuletzt bescheidenen Resultaten haben sich die NEOS bei der EU-Wahl gefestigt und erreichten das bis dato beste Ergebnis bei einem Urnengang, seit sie den Sprung in den Nationalrat geschafft haben.

(Bild: krone.tv)

Das Hauptmotiv der NEOS-Wähler bei der EU-Wahl war das Schlagwort Pro-Europäisch. Auf die Frage, ob man dieses Thema denn auch bei der Nationalratswahl so einfach bespielen könne, antwortet Hoyos: „Wichtig ist, dass sich Politik nicht windet und dreht, wie wir das bei Regierungsparteien sehr oft sehen.“ Deshalb werde das Thema Pro-Europa selbstverständlich weiterhin ein Punkt sein bei der Nationalratswahl. 

„Junge Menschen fördern“

Beim Thema Bildungsreform sieht Hoyos einen „Prozess, der über Jahre dauert“. Man müsse alle an einen Tisch bekommen. Es gehe darum, Perspektiven zu entwickeln. „Wir müssen es schaffen, dass junge Menschen gefördert werden, dort, wo sie gefördert werden können, und unterstützt werden, dort, wo ihre Schwächen sind. Und da, glaube ich, braucht es einen anderen Zugang, der momentan im Schulsystem nicht möglich ist.“

Weitere Themen, die für die NEOS bei der Nationalratswahl relevant sind und laut Hoyos Reformbedarf benötigen, sehen Sie im Video oben!

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