Überflutete Äcker und abgeschwemmte Böden nach den heftigen Unwettern: Das ist das Bild im ganzen Burgenland. Am schlimmsten hat es das Südburgenland erwischt, aber auch im Norden sind die Schäden beträchtlich.
Die Regenmassen der vergangenen Tage haben auch in der Landwirtschaft große Schäden hinterlassen. Starkregen, Stürme und Hagel sorgen teilweise für apokalyptische Zustände. Die Hagelversicherung berichtete von 500.000 Euro Gesamtschaden in den Bezirken Oberwart und Neusiedl am See. Betroffen sind insbesondere Ackerkulturen.
Die Landwirtschaftskammer Burgenland hat deshalb auch eine Meldung an die Agrarmarkt Austria (AMA) gemacht – als Kontrollstelle für die Einhaltung von Bewirtschaftungsauflagen, wie z. B. Mähzeitpunkte, Bodenbedeckungen etc. Dabei wurde auf die außergewöhnlichen Ereignisse hingewiesen. „Die Nichteinhaltung von Auflagen soll nicht auch noch zu Sanktionen seitens der AMA führen“, so die Landwirtschaftskammer. „Die betroffenen Betriebe haben Schaden genug.“
Die Kammer unterstützt deshalb bei der Erhebung der Schäden. Denn die Betroffenen sind so zahlreich, dass die Hagelversicherung damit alleine kaum nachkommen würde. „In einer derartigen Ausnahmesituation müssen alle zusammenstehen, um gemeinsam zu helfen – der Bund, das Land, die Hagelversicherung und die Kammer“, erklärt Landwirtschaftskammer-Präsident Nikolaus Berlakovich. Die Bauern könnten sich auch jederzeit an die Bezirksbüros wenden, wenn sie Hilfe brauchen.
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