Debakel bei EU-Wahl
Paukenschlag in Paris: Macron ruft Neuwahlen aus
Paukenschlag rund um die EU-Wahl in Frankreich: Präsident Emmanuel Macron hat am Sonntagabend völlig überraschend Neuwahlen ausgerufen.
Bei der Wahl wurde die Rechtsaußenpartei Rassemblement National (RN) von Marine Le Pen Hochrechnungen zufolge stärkste Kraft. Sie kam auf über 30 Prozent, während Macrons Verbündeten von der Liste Renaissance nur rund 15 Prozent vorausgesagt wurden. Die Sozialisten landeten bei 14 Prozent.
Rechte jubeln und sehen „vernichtende Niederlage“ für Macron
RN-Spitzenkandidat Jordan Bardella forderte umgehend Neuwahlen und einen Kurswechsel in der EU. Das Ergebnis sei eine „vernichtende Niederlage“ für Macron, der nun ein „geschwächter Präsident“ sei.
Neuwahlen via TV ausgerufen, Termin schon am 30. Juni
Wenig später zog dieser auch schon in einer TV-Ansprache die Reißleine. Er kündigte an, die Nationalversammlung aufzulösen. Damit steuert das EU-Schwergewicht Frankreich auf Neuwahlen zu, die bereits am 30. Juni stattfinden sollen.









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