Gab‘s noch nie:

Österreichisches Sprint-Trio kämpft um die Finals!

Sport-Mix
07.06.2024 16:22
Porträt von Olaf Brockmann
Von Olaf Brockmann

Am Samstagabend kommt es bei der EM in Rom zu einem Sprinter-Gipfel, den Österreichs Leichtathletik noch nie erlebt hat! Binnen einer Stunde kämpfen in den Semifinals die Hürdensprinter Karin Strametz (20.12 Uhr), Enzo Diessl (20.38 Uhr) und 100-m-Rekordler Markus Fuchs (21.10 Uhr) um den Einzug ins Finale …

Dass es dazu kommen konnte, dafür sorgten am Freitag schließlich die Hürdler! Zunächst stieg Strametz aus der Vorrunde in ihrem Heat sogar als Siegerin in 12,99 Sekunden in die Semifinals der Top-24 auf. „Ich habe geschaut, dass ich am Start wach bin“, meinte die Steirerin. Beim zweiten Startversuch klappte das ideal. „Bis zur fünften, sechsten Hürde ist mir das Rennen sehr gut gelungen. Aber hintenraus geht’s noch ein bissl aktiver.“

Das heißt Strametz hat im Semifinale noch Luft nach oben. Derzeit steht ihre Bestzeit bei 12,92. Sie hält 12,90 für sich schon für möglich. „Ob dies fürs Finale reicht, das muss man aber abwarten.“ Ihre Form 2024 ist jedenfalls gewaltig. Ihre neun besten Karriere-Rennen zwischen 12,92 und 13,04 stammen alle aus diesem Jahr!

Enzo Diessl
Enzo Diessl(Bild: Olaf Brockmann)

„Kirche im Dorf lassen“
Auch der 20 Jahre alte Diessl lief souverän in die nächste Runde. Vor seiner ersten EM in der Männerklasse war er, wie er bekannt, schon etwas aufgeregt. Kein Wunder. Das ist schon eine eigene Welt. „Mein Start war aber sehr gut, danach aber habe ich nicht entsprechend auf den ersten fünf Hürden attackiert. „Hintenraus hat es gut gepasst, das ist eh meine Stärke“, meinte der Steirer. „Ich bin froh, dass ich durch bin.“ Ins Semifinale kann er nun „selbstbewusst“ gehen. Und die Chance aufs Finale? „Bis zu einem gewissen Grad muss man die Kirche im Dorf lassen. Ich kann jetzt viel befreiter laufen und mehr attackieren.“ Seine persönliche Bestzeit von 13,40 ist aber sicher in Gefahr …

Schafft Fuchs Historisches?
Fuchs blieb hingegen die Vorrunde über 100 m erspart. Aufgrund seines tollen Rekords von 10,08 Sekunden und weiterer Topergebnisse war er gleich fürs Semifinale gesetzt. Sein Traum ist natürlich das Erreichen des EM-Finales. Das wäre ein Novum für Österreichs Leichtathletik. 2010 in Barcelona hatte Ryan Mosely als Neunter in 10,29 den Endlauf nur um zwei Hundertstel verpasst …

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