E-Zigaretten und Snus sind vor allem bei Jungen bliebt und werden auch als harmlose Alternative zu Zigaretten gesehen. Die Folgen des Konsums sind laut einer Tiroler Studie mit internationaler Beteiligung aber gravierender als bisher angenommen.
Heute weiß jedes Kind: Zigaretten sind schädlich. Schätzungen zufolge verursachte Tabakkonsum zuletzt pro Jahr weltweit mehr als 7,6 Millionen Todesfälle. Auf der Suche nach Alternativen zur klassischen Tschick steigen Menschen vermehrt auf E-Zigaretten um. Besonders ausgeprägt ist der Anstieg laut Erhebungen unter den 18- bis 24-Jährigen sowie bei aktiven und ehemaligen Rauchern, die ihren Tabakkonsum einschränken möchten.
Auch das in Skandinavien weit verbreitete Snus gewinnt in Österreich zunehmend an Beliebtheit. Die kleinen Tabakbeutel sind vor allem bei Jungen gefragt. Sie werden hinter der Ober- oder Unterlippe platziert, wo das Nikotin über die Mundschleimhaut in die Blutbahn gerät. Der Hype um E-Zigaretten und Snus bereitet auch den Fachleuten der Suchthilfe Tirol Sorge.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.