Die EU-Wahl steht vor der Tür – die Kärntner Kandidaten waren auf Stimmenfang! Die „Krone“ hat die Highlights für Sie zusammen gesammelt.
Seit einigen Wochen werden auch in Kärnten wieder Flyer, Kugelschreiber und Süßigkeiten verteilt; Podiumsdiskussionen und Debatten geführt – denn es sind nur noch wenige Tage, bis gut 400.000 Kärntner zur Wahlurne gerufen werden und dort am 9. Juni das Europäische Parlament wählen sollen.
Auch der eine oder andere Kärntner Politiker hat dabei dank durchaus attraktiver Listenplätze die Chance auf einen Platz in Brüssel – vorausgesetzt, es gibt genügend Stimmen für die Partei. Immerhin ziehen insgesamt nur 20 Österreicher ins EU-Parlament ein – aktuell hält die ÖVP sieben Mandate, die SPÖ fünf, die Freiheitlichen und Grünen stellen jeweils drei Abgeordnete und die Neos sind mit einer Mandatarin vertreten.
Es heißt also laufen, plakatieren und kreative Ideen austüfteln, um mit Wählern ins Gespräch zu kommen. Wie die Kärntner Kandidaten den Wahlkampf anlegen, wer sie überhaupt sind, sowie die Highlights des Wahlkampfes hat die „Krone“ für Sie zusammengefasst.
Julian Geier, ÖVP (Platz 11)
„Europa im Blick. Heimat im Herzen“, lautet das Motto von Klagenfurts Klubobmann Julian Geier, der mit seinen 29 Jahren besonders die jungen Wähler abholen soll. So verteilte er mit Unterstützern aus der Jungen ÖVP Kärnten zu Pfingsten am „Tutto-Gas“-Wochenende im italienischen Lignano abwaschbare Tattoos als Wahlgeschenke.
Claudia Arpa, SPÖ (Platz 6)
Die Lavanttalerin kann bereits auf eine lange politische Karriere zurückblicken, aktuell fungiert sie in der SPÖ als Bundesrätin, bis Ende 2023 stand sie diesem Gremium sogar vor. Auf ihrer Wahlkampftour ging Claudia Arpa mit SPÖ-Wahlsackerl sowie mit Themen wie Frauenrechte und Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche auf Stimmenfang – denn sie will nach Brüssel wechseln.
Elisabeth Dieringer-Granza, FPÖ (Platz 6)
Neben den üblichen Wahlinfoständen ist die FPÖ-Politikerin (Mitte) mit Parteikollegen und Wählern auf verschiedensten Festen und Veranstaltungen im Gespräch. „Jammern allein hilft leider nichts“, lädt die Villacherin die Kärntner dazu ein, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Michael Hirzbauer, Grüne (Platz 12)
Der Familienintensivbetreuer aus St. Andrä ist seit 2016 bei den Grünen aktiv, wirkt in Wolfsberg als Gemeinderat. Im Wahlkampf setzt er vor allem auf Wahlstände und persönliche Gespräche auf Festen und Veranstaltungen – vornehmlich im Raum Wolfsberg. „Meine Vision für Europa ist geprägt von Zusammenhalt, Menschlichkeit und Respekt – für Frieden und Freiheit, für Demokratie und Wohlstand.“ Von Hirzbauer gibt es vegane Gummibärchen, Blumen, aber auch Stoffsackerl und Flyer.
Iris Glanzer, Neos (Platz 6)
Die Klagenfurter Volksschullehrerin und Dreifach-Mama will ein „besseres Europa“ und die Menschen von der Wichtigkeit der EU überzeugen. „Ich hoffe, die Wähler sehen, dass unsere Politik ehrlich ist“, meint Glanzer. Neben sachlichen Argumenten bei Podiumsdiskussionen gibt es von der Quereinsteigerin auch Luftballons als Wahlgeschenk.
Beatrice Samwald, KPÖ (Platz 13)
Die junge Sozialarbeiterin baute in Kärnten schon die Jugendorganisation „Junge Linke Kärnten“ auf. Besonders das Thema Wohnen ist der Wahlkärntnerin wichtig: „Wir sehen Wohnen als Europa-Thema – das ist ein Grundbedürfnis!“ Sie setzt auf Plakatständer, Infotische und Flyeraktionen.
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