Noch ist unklar, wer nächste Saison auf der Bank der Lustenauer Austria in Liga zwei sitzt. Die „Krone“ hat eine Liste von möglichen Kandidaten erstellt.
Nach dem Rückzug von Andreas Heraf ist Austria Lustenau nach wie vor auf Trainersuche. Laut Sportdirektor Mirco Papaleo soll nächste Woche eine Entscheidung fallen. „Die Anzahl der Kandidaten ist weniger als zehn“, gibt sich der Italiener kryptisch. Namen werden natürlich keine preisgegeben.
Ein heißer Kandidat könnte der gebürtige Bulgare Alexander Gitsov sein, der zuletzt für ZSKA Sofia tätig war. Der 36-jährige ist in Österreich kein Unbekannter, arbeitete bis Dezember 2023 als Co-Trainer beim FAC, betreute die Mannschaft sogar interimistisch. Gitsov ist einer jener Teilnehmer, die in der Saison 2024/25 den UEFA-Pro-Lizenz-Kurs absolvieren und würde gerne nach Österreich zurückkehren.
Mit Martin Brenner böte sich eine Vorarlberger Lösung an. Der aus Uruguay stammende 38-Jährige ist derzeit Trainer beim VfB Hohenems, ist im Besitz der UEFA-Pro-Lizenz und hat als Nachwuchs-Coach Austria-Vergangenheit. Brenner war auch bei SW Bregenz als Co-Trainer von Regi van Acker im Gespräch, lehnte aber ab. Lustenau wäre für ihn sicher eine reizvolle Aufgabe.
Ebenso im Land verfügbar wäre nach dem Abstieg des FC Dornbirn Eric Orie, der mit den Rothosen ein sensationelles Frühjahr hingelegt hat. Ein arrivierter Trainer, der eine neue Perspektive sucht, ist Thomas Silberberger. Der Ex-WSG-Coach kann sich nach eigenen Aussagen eine lange Auszeit gar nicht leisten. Ein Trainer mit Erfahrung wäre auch Carsten Jancker – zuletzt bei Leoben tätig.
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