„Ignorieren wir nicht“
Schüsse auf jüdische Volksschule in Toronto
Samstagfrüh (Ortszeit) haben Unbekannte mehrere Schüsse auf eine jüdische Mädchenschule in der kanadischen Millionenstadt Toronto abgegeben. Dabei sei die Fassade des Gebäudes beschädigt worden, teilte die Polizei mit. „Wir werden das, was hier passiert ist, nicht ignorieren“, sagte der Polizeibeamte Paul Krawczyk.
Laut Polizei stiegen die mutmaßlichen Täter aus einem dunklen Wagen aus und feuerten auf die Bais-Chaya-Mushka-Volksschule im Viertel North York. Verletzt wurde bei dem Vorfall Samstagfrüh niemand. Das Tatmotiv ist noch nicht bekannt.
Politikerinnen und Politiker wie der kanadische Premierminister Justin Trudeau sowie jüdische Verbände stuften die Tat bereits als antisemitisch ein. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden, sagte Trudeau. Von einer „unverhohlenen Demonstration von Antisemitismus“ sprach der Regierungschef der Provinz Ontario, Doug Ford.
Hier sehen Sie einen Beitrag von Kanadas Premier auf X.
Polizei verstärkt Präsenz
Die Polizei in Toronto hat angekündigt, ihre Präsenz an Schulen und Synagogen zu verstärken. Bereits im November waren in Montreal innerhalb einer Woche zweimal Schüsse auf eine jüdische Schule abgefeuert worden. Damals gab es ebenfalls keine Verletzten.
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