Versöhnliches Ende

Schlag gegen Schwangere endete mit einer Umarmung

Oberösterreich
25.05.2024 08:00

Die Gerüchte um einen Mord in Braunau in Oberösterreich entpuppten sich als Attacke mit einer Spielzeugpistole. Eine 25-Jährige hatte ihre schwangere Schwester (27) geschlagen und bedroht. Vor Gericht gab es Tränen und ein versöhnliches Ende.

Anfang März brodelte in Braunau die Gerüchteküche: Nach einem großen Polizeieinsatz war sogar von Mord die Rede. Die „Krone“ deckte damals auf, was wirklich passiert war: Eine 25-Jährige soll ihrer um zwei Jahre älteren und schwangeren Schwester eine Spielzeugpistole an die Schläfe gehalten, ihr damit gegen den Kopf geschlagen und sie mit der Faust in den Bauch geboxt haben. Folgen für den Fötus dürfte die vermeintliche Attacke zum Glück nicht gehabt haben.

Angeklagte bekannte sich schuldig
Nun musste die 25-Jährige, die sich nach dem Vorfall selbst gestellt hatte, vor Gericht antreten. „Das Opfer hat sich entschlagen, weil sie gegen ihre Schwester nicht aussagen muss“, sagt Alois Ebner, leitender Staatsanwalt in Ried. „Deshalb blieb übrig: Drohung und leichter Schlag mit einer Spielzeugpistole.“

Die Angeklagte bekannte sich schuldig, die Sache endete vor Gericht mit einem Tatausgleich – und mit einer tränenreichen Umarmung der beiden Schwestern.

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