Die beliebteste Krimireihe Österreichs geht heuer besonders früh in die Sommerpause. Die „Krone“ zieht Bilanz nach einer durchwachsenen TV-Saison – wer war top, wer floppte und wo kann man sich die verpassten Folgen bis zum Neustart im Herbst anschauen?
Olympia und die EURO machen allen „Tatort“-Fans heuer einen Strich durch die Rechnung – die Sommerpause ist besonders früh gestartet, und neue Folgen gibt es erst, wenn sich die Blätter wieder färben. Doch was waren die Tops und Flops der heurigen Krimi-Saison? Die „Krone“-Bilanz ist klar: Bester „Tatort“ der Saison war das Team Münster mit der satirisch-spannenden Spionagegeschichte „Unter Gärtnern“. Auch die Quoten bei diesem Fall waren sehr gut, 927.000 Österreicher schauten im ORF bei der Erstausstrahlung im März zu.
Blendende Unterhaltung lieferten außerdem die Fälle „Vergebung“ des Teams Stuttgart und das immer starke Team Köln mit dem Film „Des anderen Last“. Letzterer beschäftigte sich in der Vorweihnachtszeit mit den Belastungen der Paketauslieferer und setzt auf düster-melancholische Stimmung und einen kniffligen Mordfall.
Am anderen Ende der Skala geriet schon zu Beginn der Saison im September der Frankfurter „Tatort: Erbarmen. Zu spät.“ zum Tiefpunkt. Ohne Spannungsbogen und in fast kompletter Dunkelheit wurde ermittelt, bis die Zuschauer entweder einschliefen oder entnervt umschalteten.
Auch die Berliner Ermittler konnten nicht wirklich begeistern, fehlte ihnen doch die zwischenmenschliche Chemie vor allem im kürzlichen „Am Tag der wandernden Seelen“.
Ob schräg, spannend, witzig oder tragisch – in der Sommerpause ist genug Zeit, verpasste Folgen etwa in der ARD-Mediathek oder auf ORF ON nachzuholen – wir hoffen, unsere Bilanz konnte bei der Auswahl behilflich sein.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.