In der Causa Freizeitanlage Ressnig hat die Bezirkshauptmannschaft noch immer keine Entscheidung getroffen. Die Zukunft der Steganlage ist damit noch immer ungewiss.
Im vergangenen Jahr trübte nicht nur der Abbau der Einstiegshilfen im ehemaligen Strandbad in Ressnig die Badelaune (wir berichteten). Auch die ungewisse Zukunft des Badesteges war unter den Besuchern Gesprächsthema Nummer eins. Und daran dürfte sich auch heuer nichts ändern.
Steg für Feuerwehr und Taucher
Zwar war für die Demontage der Einstiegshilfen und die Umwandlung des Strandbades in eine Freizeitanlage der Ferlacher Gemeinderat verantwortlich, doch der ehemalige Badesteg, der mittlerweile von der Gemeinde selbst nicht mehr als solches bezeichnet wird (siehe Bild), ist noch immer ein Fall für die Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt-Land. „Wir haben den Steg ja als Bootsanlegestelle für die Feuerwehren und die Taucher deklariert, aber ob er abgebaut werden muss, liegt noch immer bei der Bezirkshauptmannschaft“, sagt Ferlachs Bürgermeister Ingo Appé im Gespräch mit der „Krone“. Und das seit mittlerweile gut einem Jahr.
Das Verfahren läuft noch
Auf Nachfrage bei Bezirkshauptmann Johannes Leitner heißt es: „Hierzu gibt es noch keine Entscheidung.“ Das Verfahren sei noch nicht abgeschlossen. Auch wann das Verfahren abgeschlossen wird, ist noch offen. Denn immerhin geht es um die Haftungsfrage im Falle eines Unfalles.
Und während sich die Behörde in dem Verfahren rund um den Badesteg noch Zeit lässt, wird diese Causa bestimmt auch heuer wieder das Thema unter den unzähligen Badegästen aus dem Rosental und dem Umland sein
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