Ein gutes Zeugnis stellt die Statistik Austria dem Burgenland aus. Wie ein aktueller Bericht für das Jahr 2023 zeigt, steht das östlichste Bundesland nicht nur im Bereich der Armutsgefährdung, sondern auch bei der Kinderbetreuung besser da, als andere Bundesländer.
So beträgt die durchschnittliche Armutsgefährungsquote in Österreich knapp 15 Prozent. Im Burgenland liegt sie hingegen deutlich darunter, bei etwas unter neun Prozent. Zum Vergleich: Vorarlberg weist einen Wert von 16,8 Prozent auf, in der Bundeshauptstadt liegt die Armutsgefährdung sogar bei fast 25 Prozent – höher als in jedem anderen Bundesland.
Bei Vereinbarkeit vor Salzburg
Auch wenn es um die Kinderbetreuung geht, zählt das östlichste Bundesland zu den Positiv-Beispielen. „Das Burgenland hat hier enorm aufgeholt und liegt beim Vereinbarkeitsindikator für Familie und Beruf mit 73 Prozent an zweiter Stelle hinter Wien und weit vor Platz drei, Salzburg mit 48 Prozent“, erklärt SPÖ-Klubobmann und Sozialsprecher Roland Fürst.
Richtige Schwerpunkte
Für ihn sind diese Zahlen ein Beweis dafür, dass das Land mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil an der Spitze bei der Wirtschafts- und Sozialpolitik die richtigen Maßnahmen setzt. Dazu würden etwa der Wohnpreis- und Energiepreisdeckel, aber auch der Gratis-Kindergarten, der Mindestlohn und die kostenlose Nachhilfe zählen.
Unterstützung für Familien
Der kostenlose Zugang zu Bildung, gerade in der Elementarpädagogik, helfe besonders den Familien enorm. „Eine Familie mit zwei Kindergartenkindern im Burgenland erspare sich durchschnittlich rund 2500 Euro gegenüber einer Familie mit zwei Kindern in Niederösterreich. Das hilft natürlich enorm bei der Bewältigung des täglichen Lebens“, streicht der Sozialsprecher hervor.
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