Zwei lustige Laus- äh, Lotterbuben sind zusammengekommen, um nicht mehr alleine, sondern gemeinsam die Säle der Republik zu füllen. Am Dienstagabend taten’s die Unterhalter Thomas Stipsits und Viktor Gernot „zum ersten Mal“ – ob prominent oder nicht, die zahlreichen Gäste waren begeistert.
Die Premiere von „Lotterbuben“ wollte sich von der österreichischen Promi-Landschaft niemand entgehen lassen. So saßen neben Familie, Freunden und gespannten Gästen auch die ein oder anderen bekannten Gesichter. Von ehemaligen Sport-Assen wie Hans Krankl und Herbert Prohaska bis hin zu Kolleginnen wie Eva Maria Marold waren alle im Wiener Globe, um den beiden Erz-Komödianten Thomas Stipsits und Viktor Gernot zu lauschen.
Jahrzehnte auf der Bühne machten sich bezahlt
Schon die erste Vorstellung war ausverkauft: „Der Vertrauensvorschuss kommt von vier, beziehungsweise bei dir zweieinhalb Jahrzehnten Dienst am Publikum“, erklärte Gernot, kurz bevor er die Bühne betrat, stolz. „Aufgeregt ist man aber immer noch. Ich habe auch schon ältere Kollegen nach ihrem Rezept gefragt, was man dagegen unternimmt oder ob das jemals aufhört. Leider nicht“, ergänzte Stipsits.
Auf die Meinung von Kritikern geben die beiden nur wenig, wovor also die Angst? „Angst tot umzufallen“, lachte Gernot, „Na, Lampenfieber ist einfach irrational!“
Zwei liebenswürdige Krätzn
Ihre Angst sollte sich als unbegründet erweisen, das Publikum war begeistert von den beiden Lotterbuben, auch wenn sie dies eingangs nochmal erläutern sollten: „Ein Lotterbube ist ein Lauser. Ein Lausbub, aber ein liebenswerter, aber auch manchmal dämonisch …
Einer, der auch mal gegen den Strom schwimmt. Also ein Lauser, der auf keinen Fall langweilig ist!“ sinnierte Stipsits, bis ihn sein Bühnenpartner zu unterbrechen wagte und es auf den Punkt brachte: „Auf Wienerisch würde man sagen ,a charmante Krätzn‘“
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