„Bleibt zu Hause!“

Rabbi in New York warnt jüdische Studierende

Ausland
21.04.2024 21:41

Wegen eskalierender pro-palästinensischer Kundgebungen an und vor der Columbia University in New York City hat ein Rabbi seine jüdischen Studierenden vor Gewalt gewarnt und diese aufgerufen, lieber daheim zu bleiben.

„Es schmerzt mich zutiefst, Ihnen sagen zu müssen, dass ich Ihnen dringend empfehle, so schnell wie möglich nach Hause zurückzukehren und dort zu bleiben, bis sich die Lage auf dem Campus und in der Umgebung dramatisch verbessert hat.“ In der Nacht auf Sonntag war es bei Demonstration zu heftigen antisemitischen Äußerungen gekommen, wie zahlreiche Videos auf der Plattform X (vormals Twitter) zeigen.

In einem ist zu hören, wie Teilnehmer rufen: „We say justice, you say how? Burn Tel Aviv to the ground“ (deutsch: „Wir sagen Gerechtigkeit, ihr sagt wie? Brennt Tel Aviv bis auf den Grund nieder“). In einer anderen Aufnahme werden die jüdischen Studierenden aufgefordert, zurück nach Polen zu gehen. Aus Sicht des Rabbis haben die Ereignisse deutlich gemacht, dass weder die Universität noch die Polizei für die Sicherheit jüdischer Studierender garantieren könnten.

Für die Demonstranten ist Israels Premier Benjamin Netanyahu ein „Terrorist“. (Bild: APA/AFP/Kena Betancur)
Für die Demonstranten ist Israels Premier Benjamin Netanyahu ein „Terrorist“.
Lautstarke Proteste gegen Israel vor der Columbia University in New York City (Bild: APA/AFP/Kena Betancur)
Lautstarke Proteste gegen Israel vor der Columbia University in New York City
Nicht immer half in den vergangenen Tagen Verhandeln mit den Demonstranten, die Polizei musste auch zahlreiche Teilnehmer verhaften. (Bild: APA/AFP/Kena Betancur)
Nicht immer half in den vergangenen Tagen Verhandeln mit den Demonstranten, die Polizei musste auch zahlreiche Teilnehmer verhaften.

Tochter von demokratischer Parlamentarierin verhaftet
Bereits am Donnerstag hatte die Polizei ein pro-palästinensisches Zeltlager auf dem Campus geräumt und gut 100 Teilnehmer festgenommen. Diese hatten sich trotz mehrfacher Aufforderung geweigert, das Lager aufzulösen. Berichten zufolge war unter den Festgenommenen auch die Tochter der prominenten demokratischen Abgeordneten Ilhan Omar.

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