Landshaag – St. Martin

Motorrad-Klassiker zeigte sich von brutaler Seite

Oberösterreich
21.04.2024 19:48

Trotz Wetterbesserung am Sonntag und einem österreichischen Doppelsieg zeigte sich der Motorrad-Bergklassiker Landshaag – St. Martin am Wochenende bei seiner bereits 43. Auflage von einer brutalen Seite – mitsamt schwer verletztem Favoriten sowie einem Abbruch des Trainings.

Bundeshymne, Grid-Girls und das bei Sonnenschein! Obwohl es in der Umgebung sogar geschneit hatte, präsentierte sich das Aprilwetter in Landshaag und St. Martins und damit der Motorrad-Bergklassiker am Sonntag zu Mittag vorm Start im Ortsteil Himmelreich versöhnlich. Nachdem davor die äußeren Bedingungen sowie die 3620 m regelrecht höllisch-teuflisch gewesen war. Hieß allein für den Samstag im Klartext:

  • mit Regen und Wind
  • mit einer Sturzorgie
  • samt einem schwer verletzten Favoriten
  • dem Abbruch des Trainings
  • und Jury-Sitzungen

Problem nämlich: Da das Top-Event zur Berg-Europameisterschaft zählt, muss laut internationalem Reglement jeder Starter zwei volle Trainingsläufe absolvieren. Am Samstag war aufgrund des Wetters aber nicht einmal ein einziger zur Gänze möglich gewesen. Wie also damit umgehen? Entschieden wurde, dass die Vollgas-Artisten, die am Vortag im Fahrerlager bleiben hatte müssen, gestern vorm Rennen zweimal die neun Kurven nach St. Martin hochrasen durften.

Landshaag-Sieger Thomas Altendorfer (Bild: Manfred Binder/SMP)
Landshaag-Sieger Thomas Altendorfer

Schwere Verletzungen!
Womit der Sonntag aber mit einem Notarzthubschrauber-Einsatz begann. Denn ein Franzose, der im Vorjahr nach einem Abflug sogar weiterfahren hatte können, hatte diesmal weniger Glück: Mit Beckenverletzungen ging‘s in Spital! Für 270 Piloten aber an den Start. Nicht dabei war der erkrankte Speedway-König Franky Zorn und Top-Favorit Maurizio Bottalico – der Italiener hatte im Samstag-Training eine Oberschenkelfraktur erlitten. Arg! „LandsARG!“ Wovon aber zwei Österreicher profitierten: Thomas Altendorfer siegte vor Markus Mitterbauer. Womit „Land der Berge“ nicht nur vorm Rennen erklang.

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