Der 26-jährige Student Oliver. P war mit seinem Freund Markus L. (25) und einer Studienkollegin im Auto nach Hause unterwegs gewesen. Gegen 22 Uhr musste er in der Schönaugasse vor einem Bahnübergang anhalten, weil sich der Schranken gesenkt hatte - ein glücklicher Zufall, wie sich Sekunden später herausstellen sollte.
"Da habe ich jemanden auf dem Gleis liegen gesehen", berichtete der 26-Jährige. Die beiden Burschen sprangen sofort aus dem Auto und liefen zu dem dort liegenden Mann. "Der Mann ist quer über den Gleisen gelegen, war betrunken und hat gesagt: 'Lasst mich doch in Ruhe'", so P.
"Uns war ganz schön mulmig zumute"
Trotz Gegenwehr konnten die beiden Studenten den Betrunkenen aus dem Gefahrenbereich ziehen – kurz bevor der Zug kam. "Uns war ganz schön mulmig zumute", erklärte der 26-jährige Lebensretter.
In der Zwischenzeit hatte bereits ein Passant die Polizei gerufen. Als die Streife eintraf, riss sich der Lebensmüde plötzlich los und legte sich 100 Meter südlich erneut auf das Bahngleis. Oliver P. und Markus L. liefen ihm hinterher und zogen in ein zweites Mal von den Gleisen. Der 43-Jährige – er hatte 1,6 Promille Alkohol im Blut – wurde in die Landesnervenklinik Sigmund Freud eingeliefert.
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