Noch bis 21. April

Zahlreiche Highlights beim Salam Music Festival

Musik
14.04.2024 13:00

Zum bereits 22. Mal findet derzeit in Wien das renommierte und auch international anerkannte Salam Music Festival statt. Noch bis 21. April kann man sich an diversen Musiken und Künsten berauschen, den Terminus „Orient“ hat man mittlerweile aus dem Namen gestrichen.

kmm

Über eine Änderung des Festivalnamens hätte man sich schon 2017 Gedanken gemacht, erzählte Festivalintendantin Katrin Pröll „Mica“ im Interview. „Viele Künstlerinnen und Künstler haben gemeint, dass sie sich freuen würden, wenn sie bei einem Festival auftreten könnten, das nicht Orient im Namen hat. Sie sehen in diesem etwas Romantisierendes, dass vor allem vom Westen dieser Region klischeehaft zugeschrieben wird. Diese Länder haben viele turbulente Zeiten, wie etwa den arabischen Frühling, erlebt. Und es gab viele Bands, die diese Ereignisse aufgegriffen und in ihrer Musik verarbeitet haben. Und dazu passt dieses romantische Bild einfach nicht.“

Programmerweiterung
Die musikalischen Eindrücke aus dem arabischen Raum bleiben natürlich. Das breitgefächerte Programm bietet einen Brückenschlag in einer diversen Gesellschaft und eine Plattform für junge und noch unbekanntere Künstlerinnen, um Inspiration zu erhalten und auch an andere weiterzugeben. Schon in den letzten Jahren hat sich herauskristallisiert, dass die Erweiterung von traditionellerer arabischer Musik in Richtung Elektronik und Post-Punk durchaus ihre Früchte trägt. Gemeinsam mit Gastkurator Brahim El Mazned wurde der Fokus heuer auf das Schwerpunktland Marokko gelegt.

Bereits letzte Woche wussten Nabyla Maan & das Orwa Saleh Ensemble im Porgy & Bess zu begeistern, auch die türkische Künstlerin Gaye Su Akyol wurde im Flex bejubelt. Für den Rest der Woche hat das Programm auch noch einige Schmankerl aufzubieten. Am 16. April begeistert die palästinensische Sängerin Rasha Nahas mit nostalgisch-sentimentalen Indie-Kompositionen, die international mit Begeisterung aufgenommen wurden. Die Wiener DJ Seba Kayan ist an ebenjener Stelle am 18. April zu bewundern und verknüpft in ihrer Musikreihe „Carpet Concert“ verschiedene Muster, Formen und Musikerinnen zu einem gemeinsamen Klangteppich. Le Cri du Caire liefern am 20. April in der Sargfabrik Sufi-Poesie, Spoken Word und Jazz zur bewussten Grenzüberschreitung. Dazu gibt es viel Kunst, Diskurs und Kulinarik.

Infos und Karten
Unter www.salam-music.at finden Sie alle noch ausständige Programmpunkte, weitere Informationen zu den Künstlerinnen und ihren Projekten und finden die Karten für die einzelnen Veranstaltungen.

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