Campingplatzbetreiber bereiten sich auf die bevorstehende Saison vor. In den letzten Jahren hat sich das Image gewandelt.
Weil das Motto der Österreicher heuer „Urlaub daheim“ lautet, wollen nicht nur die Kärntner Hotelbetreiber zahlreiche Urlaubsgäste anlocken, sondern auch die Campingplatzbesitzer. Und schon lange nicht mehr ist es das ältere Publikum, das sich fürs Zelten und Co. begeistert. „Wir haben in den vergangenen Jahren schon gemerkt, dass das Camping ein viel breiteres Publikum anspricht“, erklärt Thomas Freund, Betreiber des Campingplatzes in der Klagenfurter Ostbucht.
Neuen Ansprüchen gerecht werden
Zudem würden immer mehr Familien und zahlungskräftige Kunden das Campen für sich entdecken. „Diese haben freilich ganz andere Ansprüche – und darauf muss man als Betreiber eben auch reagieren“, so Freund im Gespräch mit der „Krone“.
Wir eröffnen in 14 Tagen. Da gibt es natürlich einiges zu tun, damit sich unsere Gäste wieder wohlfühlen. Camping ist schon lange nicht mehr Low-Budget-Urlaub.
Thomas Freund, Campingplatzbetreiber
Das breite Publikum schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Demnach ist Kärnten das Camping-Bundesland Nummer eins. Allein im vergangenen Jahr entfielen von den 3,8 Millionen Nächtigungen 2,5 Millionen auf unser Bundesland. Und das spornt die heimischen Campingplatzbetreiber, welche in Kürze in die Saison starten werden, zusätzlich an.
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