Der Hubschrauber Christophorus 18 absolvierte erfolgreich seine ersten Einsätze. Bei der Premiere konnte eine Frau aus dem Nordburgenland gerettet werden.
Die Rettung von Menschenleben aus der Luft geht weiter neue Wege. Mit dem Christophorus 18 wurden am Ostermontag die ersten Einsätze geflogen – zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten.
Der erste Start des Hubschraubers erfolgte eineinhalb Stunden nach Betriebsaufnahme. Es ging von Wiener Neustadt aus in eine Gemeinde nahe dem Neusiedler See im Nordburgenland. Dort hatte eine ältere Frau einen schweren internistischen Notfall erlitten.
In nur acht Minuten am Ziel
Nur drei Minuten nach dem Alarm war der C18 unter dem Kommando von Flugbetriebs- und Stützpunktleiter Peter Fleischhacker in der Luft. Mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h ging es zum Einsatzort, der nach 8 Minuten Flugzeit erreicht wurde. Der Notarzt und die Flugretter führten die Patientenversorgung durch, bei der die Dame stabilisiert wurde. Anschließend erfolgte der Transport mit dem Christophorus 18 ins Krankenhaus Eisenstadt.
Und was macht den neuen C18 nun so besonders?
Top-Equipment an Bord
Zusätzlich zur Standardausstattung verfügt der gelbe Rettungshubschrauber über eine noninvasive CO2-Messung, ein zweites Beatmungsgerät und mit dem Corpuls CPR über ein Thoraxkompressionsgerät der neuesten Generation, das bei Wiederbelebungen eingesetzt werden kann und automatisch eine Herzdruckmassage durchführt. „Dadurch können wir einen Patienten einerseits unter Reanimationsbedingungen ins Krankenhaus transportieren, andererseits nutzen wir es aber auch am Einsatzort am Boden, um einen Mitarbeiter für andere Tätigkeiten freizuspielen“, so Flugretter Thomas Wagner.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.