Der Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media steht kurz davor, die MotoGP-Weltmeisterschaft für umgerechnet rund vier Milliarden Euro zu kaufen!
Laut „Motorsport-Total“ soll der Mega-Deal in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden. Die MotoGP wird derzeit von der in Madrid ansässigen Firma Dorna Sports vermarktet.
Liberty Media soll beim Wettbieten die Angebote von Qatar Sports Investments, dem Staatsfonds von Katar, und TKO, dem Medien- und Unterhaltungskonzern, das unter anderem die Rechte an der UFC-Kampfsportmeisterschaft besitzt, ausgeschlagen haben.
Erneute Bedenken der Kartellbehörden?
Die Rechte der Formel 1 und der MotoGP waren bereits in der Vergangenheit in den Händen eines einzelnen Vermarkters gewesen. Das luxemburgische Unternehmen CVC Capital Partners musste die MotoGP-Rechte 2006 aufgrund von Bedenken der europäischen Kartellbehörden aber abstoßen. 2016 übernahm Liberty Media die Formel-1-Rechte. Ein erneuter Zusammenschluss dürfte die Kartellwächter jedoch wieder auf den Plan rufen.
Umsatz verdoppelt
Seit die Formel 1 in den Händen des US-Konzerns ist, verdoppelte sich der Umsatz von 1,6 Milliarden Euro auf fast 3,2 Milliarden Euro. Die Rennserie wird laut dem Wirtschaftsmagazin „Forbes“ auf rund 17 Milliarden Euro geschätzt und als wertvollstes „Sportimperium“ der Welt bezeichnet. Mit der MotoGP ist nun eine ähnliche Erfolgsgeschichte geplant.
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