In der Box war er fuchsteufelswild, schimpfte mit seinem Team – kein Wunder, Max Verstappen war eben, völlig ungewohnt für ihn, beim Grand Prix von Australien ausgeschieden. Die Bremse war defekt, im Heck seines Boliden flammte Feuer auf.
Dabei war der Start ganz gut verlaufen: Pole-Mann Verstappen kam gut weg, behauptete seine Führung. Bis zur zweiten Runde. Da pirschte sich Ferrari-Pilot Carlos Sainz heran und ging in Kurve neun am Weltmeister vorbei.
Bremse in Flammen
Wenig später wurde deutlich: Verstappen hat große Probleme. Sein Auto sei instabil, funkte er in die Box. Schon das gesamte Wochenende hatte er immer wieder Probleme mit der Bremse gehabt. Im Rennen am Sonntag in der dritten Runde dann das große Malheur: In seinem Heck begann es zu qualmen, die rechte Bremse fing Feuer. Gleichsam schleppend kämpfte sich Verstappen in die Box, die Mechaniker waren sofort mit Feuerlöscher zur Stelle, um Schlimmeres zu verhindern.
„Ideal ist es nicht“
Schnell war allerdings auch klar: An ein Weiterfahren war nicht zu denken. Teile des Red-Bull-Boliden hatte es regelrecht zerfetzt. „Ich habe schon von Start weg gemerkt, dass da etwas falch ist“, erklärte Verstappen nach dem Rennen. Schon in der ersten Runde habe er Übersteuer bekommen, „es war schon sehr komisch, das Auto war schwierig zu fahren“. Sein Fazit: „Ideal ist es natürlich nicht, aber es kann passieren.
Für Verstappen der erste Ausfall seit 24 Monaten. Ungewohnt. Das war auch an Verstappens Körpersprache abzulesen. In der Box gab er sich sauer, er schimpfte mit seiner Crew. Dass sein Ausfall die WM wieder spannend machen kann, ist ihm kein Trost.
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