Die Energie der Sonne wird immer stärker von vielen Kärntner Betrieben genutzt. Auch der Geflügelprofi WECH hat nun am Standort in St. Andrä eine große Photovoltaik-Anlage errichtet.
Vier Millionen Euro - soviel will der Lavanttaler Geflügel-Produzent WECH heuer insgesamt in nachhaltige Anlagen investieren. „Bei WECH war Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit immer ein Bestandteil der Philosophie“, erklärt Geschäftsführer Karl Feichtinger. „Jetzt haben wir die Themen Energieproduktion und Energieverbrauch in den Fokus gerückt.“
1200 Kilowatt-Peak beträgt die Leistung der PV-Anlage in St. Andrä, die rund 1,3 Millionen Euro gekostet hat und knapp 20 Prozent des eigenen Stromverbrauchs abdecken kann. Das entspricht dem Stromverbrauch von 260 Vier-Personen-Haushalten. „Es gibt schon Pläne für unsere anderen Standorte“, so Feichtinger weiter.
Beim Energieverbrauch setzen wir auf Wärmepumpen, die unseren Kälteprozess nutzen.

Karl Feichtinger, Geschäftsführer WECH
Bild: Wech
Energie aus dem Kälteprozess
Sowohl in St. Andrä, als auch am Standort in Glanegg investiert WECH zusammen 2,7 Millionen Euro in Industriewärmepumpen. Mit den Pumpen ist eine Einsparung von jährlich 455.000 Kubikmetern Erdgas möglich - eine Reduktion von rund 65 Prozent. „Wir gewinnen die Energie aus dem Kälteprozess zurück“, erklärt Feichtinger. „Über die Abwärme der Ammoniak-Kühlanlage erhitzen wir Wasser.“
Der Standort in Glanegg soll dann 2025/2026 mit einer eigenen PV-Anlage ausgerüstet werden. Die Aufträge für die Nachhaltigkeitsmaßnahmen wurden bewusst an Kärntner Unternehmen vergeben. „So unterstützen wir auch aktiv die regionale Wirtschaftsentwicklung“ betont der Geschäftsführer.
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